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«Bodenständig und engagiert: Das passt zu uns»

Garaventa ist neuer Premium-Sponsor von Marco Odermatt. Für beide Beteiligten eine emotionale und erfreuliche Verbindung.

Arno Inauen, weshalb habt ihr euch dazu entschieden, Marco Odermatt zu sponsern?

Arno Inauen: Wir engagieren uns seit Jahren bei regionalen Skiverbänden. Als ideale Ergänzung haben wir die Möglichkeit, Marco zu sponsern ergriffen, weil er hervorragend zu unserer Firma passt. Ausserdem ist Marco ein Nachwuchsfahrer, was uns wichtig war.

Marco Odermatt, wir nehmen an, dass du dich über das Garaventa-Sponsoring freust?

Marco Odermatt: Klar, das ist eine coole Sache. Ich bin Innerschweizer und schon so oft in Garaventa-Bahnen gefahren. Das ist auch eine emotionale Verbindung.

Wie ist es überhaupt zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

Arno Inauen: (Schmunzelt) Eine lustige Geschichte: Wir haben uns im Rahmen einer intensiveren Kommunikation gegen aussen auch Gedanken zu einem Sponsoring von Marco Odermatt gemacht. Parallel ist sein Management unabhängig auf uns zugekommen. So führten erste Gespräche und ein persönliches Kennenlernen zu einer Zusammenarbeit.

Marco Odermatt: Garaventa stand schon seit einige Zeit auf unserer Wunschliste. Umso erfreuter waren wir über die positive Reaktion von Garaventa auf unsere Anfrage. Ich durfte beim ersten Gespräch die Produktion in Goldau besuchen – echt beeindruckend, zu sehen, wie etwas entsteht, was wir Skifahrer so selbstverständlich nutzen.

Arno, passt denn das Sponsoring zu Garaventa?

Arno Inauen: Sogar perfekt! Marco vertritt die gleichen Werte. Das Sponsoring passt sowohl von unseren sonstigen Engagements als auch von der Thematik. Für das Sponsoring eines Seilbahnbauer eignen sich Skifahrer ganz gut, finde ich...

Marco, ist es wichtig für dich, dass du eine Affinität zum Sponsoren hast?

Marco Odermatt: Ja, es ist mir wichtig, dass ich mich mit dem Sponsoren identifizieren kann. Garaventa gehört sozusagen zu meinem Werdegang. Mich haben schon viele eurer Bahnen auf die Berge gebracht und mir so überhaupt die Ausübung meines Sports ermöglicht. In der Innerschweiz kennt jeder die Firma.

Welche Rolle spielt, dass Marco so erfolgreich war in der letzten Saison?

Arno Inauen: Das ist natürlich schön, bekommt er doch so eine grössere Ausstrahlung und mehr Aufmerksamkeit, was natürlich auch für Sponsoren interessant ist. Wichtiger aus meiner Sicht ist, dass Marco ein junger Sportler ist und den Generationenwechsel verkörpert. Auch hier passt das sehr gut, legen wir doch grossen Wert auf die Lehrlingsausbildung.

Marco Odermatt: Wie viele Lehrlinge bildet ihr denn aus?

Arno Inauen: Im Moment bilden wir 29 Lehrlinge in verschiedenen Berufen aus.

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Red Bull beschliesst Partnerschaft mit Marco Odermatt

Der Nidwaldner Skifahrer Marco Odermatt (20) erhält als erster Schweizer in der Sparte „Ski Alpin“ einen Vertrag von Red Bull: Marco Odermatt geht in der Weltcup-Saison 2018/19 mit der offiziellen Red Bull-Trinkflasche an den Start

 Marco, du erhältst als erster Schweizer Ski Alpin Fahrer einen Athleten-Vertrag von Red Bull. Wie fühlst du dich?

 Marco Odermatt: „Ich fühle mich sehr gut, weil ich dank des professionellen Prozesses bei Red Bull verschiedene Entscheidungsträger in der Schweiz und auch in Österreich kennenlernen durfte. So führte ich allein mit Robert Trenkwalder, Head of Athletes Special Projects, fünf Gespräche, in denen er mich auf Herz und Nieren geprüft hat. In diesen Meetings durfte ich aber auch umgekehrt sehr offen Fragen zu den Zielen von Red Bull im Weltcup und zu den Möglichkeiten innerhalb einer Partnerschaft stellen.“ 

Du wurdest also in diesen Gesprächen so richtig „gegrillt“? 

"Sie haben sicher die richtigen, zum Teil auch kniffligen Fragen zu Charakter, Einstellung und Leistungsbereitschaft gestellt. Es hat mir dabei imponiert, dass neben den sportlichen Aspekten auch der Mensch und sein Umfeld im Mittelpunkt standen. So durfte ich u.a. auch Auskunft über meine Familie, meine Skimarke Stöckli, meine Beziehung zu Swiss Ski und meinem Management geben. Es musste für Red Bull alles passen. Red Bull will junge, motivierte Fahrer unterstützen, die zu Red Bull passen, die leistungsbereit sind, und ein gutes Umfeld haben.“

 Wie kam es überhaupt zum Kontakt mit Red Bull?

 "Mit meinen guten Ergebnissen in den vergangenen Jahren habe ich sicher meinen Beitrag dazu geleistet, dass die eine oder andere grosse Marke, eben auch Red Bull, auf mich aufmerksam wurde. Ich habe aber auch das Glück, dass mein Manager Michael Schiendorfer seit zwei Jahren akribisch den Kontakt zu Marken im Weltcup, wie zum Beispiel Red Bull, ruhig und seriös pflegt. Dank regelmässiger und offener Information konnte so ein gutes Vertrauensverhältnis zu verschiedenen, grossen Marken - wie zum Beispiel Red Bull - aufgebaut werden. So war Red Bull immer über meine Form und meinen Gesundheitszustand informiert. Sie wurden zunehmend auf mich aufmerksam und waren immer im Bild: In guten wie in schlechten Zeiten. Diese offene Information zahlt sich jetzt aus.“

Bleiben wir noch bei den guten Zeiten. Du hattest ja eine unglaubliche Saison: 5 Junioren-WM-Titel, 7 Top 4 Europacup-Ergebnisse im Riesenslalom, ein phantastisches Weltcupfinale in Are und zum Schluss zwei Schweizer Meister-Titel in der Elite-Kategorie in der Abfahrt und im Super-G.

Was darf man von dir in der kommenden Weltcupsaison erwarten?

„Dass ich in jedem Training und in jedem Rennen mein Bestes gebe. Ich bin mir bewusst, dass es nochmals ein grosser Schritt ist, sich im Weltcup zu etablieren. Es wäre aber auch falsch, wenn ich mir dies - Schritt für Schritt - nicht auch zutrauen würde. Die guten Ergebnisse Ende der letzten Saison zählen nun eigentlich nichts mehr. Sie geben mir aber eine gewisse Sicherheit, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mein Motto muss lauten: Ich habe vieles in der Vergangenheit richtig gemacht, ich kann aber jeden Tag Neues und Wichtiges dazu lernen. Ich bin mir bewusst: Ich muss noch viel lernen!

In diesem Punkt kann ich sicher auf meinen neuen Partner Red Bull zählen. Red Bull bietet z.B. einem Athleten weit mehr als monetäre Unterstützung, insbesondere auch im sportlichen Bereich. So stehen mir Spezialisten von Red Bull jederzeit bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite. Ich darf neu u.a. auch auf verschiedene Trainingsmöglichkeiten im unternehmenseigenen Zentrum in Salzburg zurückgreifen. Dies können wichtige Mosaiksteine in meiner zukünftigen Entwicklung sein. Dort trainieren ja auch Weltcupgrössen wie Marcel Hirscher, Lindsey Vonn oder Aksel Svindal, die auch von Red Bull unterstützt werden."

Red Bull ist ein ganz grosser Name im Skizirkus. Verleiht dir Red Bull Flügel? 

Ich werde auf jeden Fall auch 'etwas beflügelt' am Boden bleiben. Es gibt für mich keinen Grund, um abzuheben. Ich werde wie gesagt auch weiterhin in jedem Training und in jedem Rennen einfach mein Bestes geben! Und wenn ich einmal tatsächlich etwas zu feiern habe sollte, dann stosse ich natürlich sehr gerne mit einem Red Bull an. Auch in diesem Punkt wird sich also auch in Zukunft nichts ändern.“

 

 

 

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Sommertraining

HALLO ZÄME

Lange habe ich nichts von mir hören lassen... - dies natürlich nicht, weil ich in den letzten Monaten nichts gemacht hätte - im Gegenteil!

Seit meinem letzten Post und dem Ende meiner sehr coolen Skisaison konnte ich ein weiteres Kapitel abschliessen – meinen Militärdienst.

In den 13 Wochen des zweiten Teils der Spitzensport-RS, welche vom 16. April bis 13. Juli dauerte, war ich in Magglingen stationiert. Meine Rekrutenschule war allerdings nicht so, wie sich dies die meisten Leute vermutlich vorstellen. Wir hatten nebst dem Training umfangreiche Theorie-Lektionen, interessante Informationen und Lernstunden in verschiedensten Themen, welche für junge Sportler wichtig sind. Natürlich stand sehr grosse Umfänge im Konditions-Bereich auf dem Programm. Im normalen Tagesablauf fanden jeweils am Morgen und am Nachmittag je eine Trainingseinheit statt.

Es waren sehr harte und zuweilen lange Wochen, verbunden mit sehr vielen Schweisstropfen in den warmen Krafträumen, welche wir absolviert haben. Ich bin jedoch überzeugt, dass ich mich im konditionellen Bereichen weiterentwickeln und verbessern konnte, um schliesslich topfit für die ersten Schneetage einrücken zu können.

Nach einer Woche Ferien am Meer ging es für mich wieder richtig los. Zuerst standen zwei Test-Tage auf dem Stelvio anfangs Juli auf dem Programm. Da habe ich die neuen Modelle der Salomon-Skischuhe angepasst.

Am 23. Juli war es dann soweit. Das komplette Riesenslalom-Team absolviert den ersten Skikurs in Saas Fee, welcher 10 Tage dauert. In den ersten Tagen hatten wir sehr gute Bedingungen auf dem Gletscher und konnten den schnellen Schwung gleich wieder finden.

Hoffen wir auf weiterhin ergiebige und ideale Trainings in den nächsten Tagen… ;-)

Herzlicher Gruss aus den Walliser-Alpen  - euer Marco

 

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