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Saisonstart 2018/2019

Der Sommer war lang und doch geht er jedes Jahr wieder schnell vorbei. Nach intensiven, harten Konditions-Einheiten ging es am 23. Juli in Saas Fee wieder das erste Mal auf Schnee. Ein paar Tage das Gefühl für den Schnee und die Skis „wiederfinden“, die ersten Schwünge in den Toren, die ersten Läufe auf Zeit und schon musste der letzte Schliff für den Saisonstart in Sölden gemacht sein.

Leider fand am 28. Oktober 2018, wie im Vorjahr, wieder kein Riesenslalom für die Männer auf dem Rettenbach Gletscher statt. Ich und das ganze Schweizer Männer Riesenslalom Team wären bereit gewesen, mit Vollgas in die Saison zu starten.

Planänderung und weiter geht’s!

Mein «neuer» Saisonstart wurde auf den 24. November in Lake Louise datiert. Und so kam es auch. Nach einem langen Flug nach Kanada, ein paar guten Ski-Einheiten in Panorama, zwei Wanderungen in der schönen kanadischen Natur und den letzten Vorbereitungen in Lake Louise, war es schliesslich soweit. Ich durfte mit der Startnummer 46 meine erste „normale“ Weltcup Abfahrt in Angriff nehmen: Leider keine Punkte., aber viele neue Erfahrungen. Am Tag darauf, im Super G, startete ich mit der Nummer 22 das erste Mal in meiner Karriere in den Top 30. Mir gelang ein gutes Rennen, was mir schliesslich sechs Weltcup- Punkte und den 25. Platz einbrachte.

Nach einem weiteren Flug im US-amerikanischen Beaver Creek angekommen herrschte dort wiederum ganz anderes Wetter – Schneesturm und Nebel. Etwas ähnlich war meine Fahrt im Super G: Wild, schnelle Abschnitte, aber leider auch grosse Fehler – keine weiteren WC- Punkte! Am Sonntag, 2. Dezember, stand nach einem bereits sehr langen Nordamerika-Trip, noch der Riesenslalom, meine Paradendisziplin, auf dem Programm. Nach einem soliden ersten Lauf, Zwischenrang 23, hatte ich im Zweiten nicht mehr die spritzigen Beine und fiel auf den 27. Schlussrang zurück. Aber Punkte sind Punkte ;-) Und schliesslich gab es an diesem Tag trotzdem etwas mit einem Jubelschrei zu feiern. Thomi Tumler holte mit seinem 3. Rang das erste Schweizer Riesenslalom-Podest seit acht Jahren. Genial – herzliche Gratulation!! Gratulieren möchte ich aber auch dem ganzen Swiss Ski-Männer-Team, welches mit Teamgeist und einer soliden Gesamtleistung super in Nordamerika in die Saison gestartet ist. Selbstverständlich gilt es Mauro Caviezel mit drei Podestplätzen besonders zu erwähnen. Super-Mauro!

Nun ist die Rennsaison so richtig lanciert und geht auf europäischem Schnee weiter.

Let’s see what comes next J

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Marco Odermatt ist neuer NeoVac-Markenbotschafter auf Schnee

NeoVac

Marco Odermatt Portrait webDie NeoVac-Gruppe geht mit Swiss Ski-Fahrer Marco Odermatt (21) eine langfristige Partnerschaft ein. Zum Auftakt der neuen Saison ist dies ein gutes Omen für den jungen Nidwaldner, der anfangs 2018 fünffacher Juniorenweltmeister und zweifacher Schweizer Meister wurde und nun einen weiteren Entwicklungsschritt in Richtung Weltelite unternimmt.

Die bald 50-jährige NeoVac mit Sitz in Oberriet im St. Galler Rheintal ist in der Gebäude- und Umwelttechnik tätig und beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeitende. In verschiedenen Nischenbereichen, beispielsweise in der Wärmemessung sowie im Tank- und Behälterschutz, ist die NeoVac Marktleaderin in der Schweiz.

«Wir wollten im Sommer und im Winter einen gleichermassen schnellen wie sympathischen Schweizer als Markenbotschafter engagieren», erklärt Patrik Lanter, CEO der NeoVac Gruppe. «Nachdem wir seit drei Jahren den Motorradfahrer Tom Lüthi unterstützen, freut es uns, dass wir nun mit dem Skifahrer Marco Odermatt eine langfristige Partnerschaft eingehen konnten. Nun haben wir je einen Markenbotschafter auf Schnee und Asphalt. Mit seinem Sport und seiner Person verkörpert Marco Odermatt Zuverlässigkeit, Ehrgeiz und Effizienz. Werte, die auch für die Leistungen von NeoVac stehen.»

Auch Marco Odermatt freut sich über die neue Partnerschaft. «NeoVac verkörpert für mich einerseits Schweizer Qualität und Einsatzbereitschaft und andererseits einen ausgeprägten Familiensinn und Teamgeist. Es ist beeindruckend, wie viele Angehörige der Familie Lanter vorbildlich in diesem Unternehmen zusammenarbeiten. Mit ihren Tätigkeiten bleibt die NeoVac-Gruppe zwar meist im Hintergrund, aber sie sorgt dafür, dass vorne jemand mit einem Gefühl der Sicherheit sich ganz auf seine eigentliche Tätigkeit konzentrieren kann. Das erinnert mich an meine Serviceleute, ohne deren Zuverlässigkeit ich keine Rennen gewinnen könnte.»

Marco Odermatt, in Buochs aufgewachsen, absolvierte das Sportgymnasium Engelberg und kann sich seit Sommer 2017 ganz auf das Skifahren konzentrieren. In seiner noch jungen Karriere erzielte er bereits verschiedene bemerkenswerte Erfolge: 2016 gewann der Zentralschweizer in Sotchi den Juniorenweltmeistertitel im Riesenslalom sowie die Bronzemedaille im Super G. 2017 wurde er zum Nachwuchssportler des Jahres gewählt und erreichte im Weltcup – trotz einer längeren Verletzungspause – drei Top-30-Ergebnisse. 2018 errang er an der Juniorenweltmeisterschaft in Davos fünf Goldmedaillen, er wurde Schweizer U21-Meister im Riesenslalom sowie in der Elite in der Abfahrt und im Super G. Siebenmal fuhr er im Europacup unter die ersten Vier sowie am Weltcupfinale in Are gleich dreimal in die Top 15.

In der neuen Saison hat er sich vorgenommen, sich im Weltcup fest zu etablieren. Trotz seiner hohen Ambitionen will sich der 21-jährige seine Lockerheit bewahren und seine Geduld nicht verlieren. Auch für Patrik Lanter und NeoVac steht nicht der schnelle Erfolg an vorderster Stelle. «Wir freuen uns, Marco Odermatt bei seinem Entwicklungsprozess begleiten zu dürfen. Wir sind von seinem Talent überzeugt und sind sicher, dass er uns Schweizern, wenn er verletzungsfrei bleibt, noch viel Freude bereiten wird.»

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Eine Partnerschaft, bei der jedes Detail stimmt

Wie soll man das in Worte umsetzen, wenn zwei bestens zueinander passende Partner sich gefunden haben? Syntax und Marco Odermatt. Ins Sportenglische übersetzt bezeichnet man Syntax in einem solchen Fall als Premium Partner.

Yvan Zimmermann, können Sie bitte Ihr Unternehmen dem Skifahrer Marco Odermatt und via diese Webseite auch der Öffentlichkeit und seinen Fans kurz vorstellen?

Yvan Zimmermann: Syntax ist ein 1984 gegründetes Familienunternehmen in Thalwil, das sich auf umfassende Sprachdienstleistungen für Beratung, Editing, Übersetzungen, Lektorat und Dolmetschen in vielen Fachbereichen spezialisiert hat.

Wie ist eigentlich Syntax zum Sport gekommen?

Yvan Zimmermann: Sport ist eine gemeinsame Leidenschaft von Firmengründer und Inhaber Peter Kuratli und mir. Peter Kuratli ist seit über 30 Jahren ein Sport- und Nachwuchsförderer, mit seiner Firma Syntax, aber auch privat. Ich selbst habe in der Nationalliga B Eishockey gespielt. Dem Sport verdanke ich viel, er ist eine hervorragende Lebensschule. Und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die von uns unterstützten Nachwuchsförderprojekte und Sportler animieren viele Jugendliche, sich ebenfalls sportlich zu betätigen, statt nur vor dem Computer oder dem Fernseher zu sitzen. Das ist wichtig für unsere Gesellschaft.

Syntax scheint sich durch ein breites Sportinteresse auszuzeichnen und sich dabei tatsächlich sehr stark an Verbänden zu orientieren?

Yvan Zimmermann: Uns sind verlässliche, nachhaltige Partnerschaften wichtig. Deshalb setzen wir auf nationale Verbände und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Heute sind wir, nebst der Schweizer Sporthilfe, Partner von Swiss Handball, Swiss Cycling, Swiss Ice Hockey, Swiss Sailing, PluSport und seit diesem Jahr auch von Swiss Ski. Wir haben uns seit jeher hauptsächlich für die Nachwuchsförderung eingesetzt. Zuerst beim Fussball, dann während gut 20 Jahren im Tennis. Dabei haben wir starke Persönlichkeiten – und Mitglieder der Nationalmannschaft – als Firmen-Botschafter ausgewählt und unterstützt. Zuerst Ivo Heuberger, dann während 14 Jahren Marco Chiudinelli und während 6 Jahren Michael Lammer. Mit allen verbindet uns auch nach deren Karriere-Ende weiterhin eine grossartige Freundschaft, verbunden mit Geschäftsaktivitäten. Als Marco Chiudinellis Karriere-Ende absehbar wurde, haben Peter Kuratli, seine Tochter Jeannine (ebenfalls Mitinhaberin und CFO von Syntax, ehemalige nationale Spitzen-Tennisspielerin) und ich entschieden, uns fortan neuen Sportarten zuzuwenden. Dabei wählten wir Wintersport, insbesondere Ski, und Golf aus.

Marco Odermatt: Mich freut, dass Peter Kuratli und Syntax schon seit längerem meinen Freund Semyel Bissig unterstützen. Er ist ein wirklich grosses Talent und wird es sicher dieses oder nächstes Jahr in den Weltcup schaffen.

Und vergessen wir nicht Marco Odermatt! Was hat Sie bewogen, Premium Partner von Marco Odermatt zu werden?

Yvan Zimmermann: Wir wollten die Zusammenarbeit mit Swiss Ski mit einer zusätzlichen Einzelpartnerschaft unterstreichen. Und im Nachwuchsbereich stösst man natürlich schnell auf den Namen Marco Odermatt…

Fünf Goldmedaillen an der Juniorenweltmeisterschaft sind ein gutes Argument…

Yvan Zimmermann: Das hat uns gefreut, natürlich; aber diese Medaillen waren nicht ausschlaggebend, denn ein Exploit innerhalb weniger Tage ist für uns weniger wichtig als die generellen Entwicklungsaussichten. Wir trauen Marco zu, dass er in einigen Jahren konstant gute Leistungen an der Weltspitze erbringt. Für mich ist aber Marco vor allem ein Sympathieträger – bodenständig, fröhlich, gescheit, bescheiden – und daher ein idealer Botschafter für uns. Das viele Gold hat ihn nicht die Bodenhaftung verlieren lassen.

Und was sagst Du, Marco, zu Deinen Goldmedaillen?

Marco Odermatt: Das sind natürlich die emotionalen Momente, auf die wir hinarbeiten. Es gibt kaum etwas Schöneres, als an einer Weltmeisterschaft eine Goldmedaille umgehängt zu bekommen. Das macht mich stolz, aber nur ein bisschen, vor allem bin ich dankbar. Zudem haben sich für mich als Berufsmann die finanziellen Perspektiven verbessert. Ich fühle mich privilegiert, weil ich verschiedene Partnerschaften mit Unternehmen eingehen durfte, mit denen zusammen ich sehr gerne meine nächste Wegstrecke gehen werde.

Und Syntax gehört dazu?

Marco Odermatt: Unbedingt. Die Sprache ist die Basis der menschlichen Kommunikation, und Syntax hilft den Kunden, die richtigen Worte zu finden, ihre Bedürfnisse in Worte umzusetzen und sie manchmal auch in andere Sprachen zu übersetzen. Die Firma Syntax ist erfolgreich, weil sie dabei grossen Wert auf Details legt – wie ich beim Skifahren. Ich bin dankbar für diese Partnerschaft.

Das Syntax Führungstrio: Business, Sport, Passion. Yvan Zimmermann (CEO), Peter Kuratli (VRP), Jeannine Kuratli (CFO).Das Syntax Führungstrio: Business, Sport, Passion. Yvan Zimmermann (CEO), Peter Kuratli (VRP), Jeannine Kuratli (CFO).

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