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Sommertraining

HALLO ZÄME

Lange habe ich nichts von mir hören lassen... - dies natürlich nicht, weil ich in den letzten Monaten nichts gemacht hätte - im Gegenteil!

Seit meinem letzten Post und dem Ende meiner sehr coolen Skisaison konnte ich ein weiteres Kapitel abschliessen – meinen Militärdienst.

In den 13 Wochen des zweiten Teils der Spitzensport-RS, welche vom 16. April bis 13. Juli dauerte, war ich in Magglingen stationiert. Meine Rekrutenschule war allerdings nicht so, wie sich dies die meisten Leute vermutlich vorstellen. Wir hatten nebst dem Training umfangreiche Theorie-Lektionen, interessante Informationen und Lernstunden in verschiedensten Themen, welche für junge Sportler wichtig sind. Natürlich stand sehr grosse Umfänge im Konditions-Bereich auf dem Programm. Im normalen Tagesablauf fanden jeweils am Morgen und am Nachmittag je eine Trainingseinheit statt.

Es waren sehr harte und zuweilen lange Wochen, verbunden mit sehr vielen Schweisstropfen in den warmen Krafträumen, welche wir absolviert haben. Ich bin jedoch überzeugt, dass ich mich im konditionellen Bereichen weiterentwickeln und verbessern konnte, um schliesslich topfit für die ersten Schneetage einrücken zu können.

Nach einer Woche Ferien am Meer ging es für mich wieder richtig los. Zuerst standen zwei Test-Tage auf dem Stelvio anfangs Juli auf dem Programm. Da habe ich die neuen Modelle der Salomon-Skischuhe angepasst.

Am 23. Juli war es dann soweit. Das komplette Riesenslalom-Team absolviert den ersten Skikurs in Saas Fee, welcher 10 Tage dauert. In den ersten Tagen hatten wir sehr gute Bedingungen auf dem Gletscher und konnten den schnellen Schwung gleich wieder finden.

Hoffen wir auf weiterhin ergiebige und ideale Trainings in den nächsten Tagen… ;-)

Herzlicher Gruss aus den Walliser-Alpen  - euer Marco

 

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Ende, aus, finito: Die Skisaison 2017 / 2018 ist vorbei!

Wau, was für eine Comeback- Saison!

Ich habe natürlich gehofft, dass ich an die guten Leistungen vor meiner Verletzung im Januar 2017 wieder anknüpfen kann. Für dieses Ziel habe ich im Frühling / Sommer 2017 viele Einheiten Physiotherapie absolviert und hartes Konditionstraining betrieben. Ich durfte jedoch nicht erwarten, dass sich dies bereits wieder so schnell ausbezahlten würde.

Nach einigen Startschwierigkeiten bei den ersten Weltcup-Rennen, bei denen ich nie ganz schmerzfrei fahren konnte, ging es nach dem Scheitern im Riesenslalom von Adelboden so richtig los!

Es folgte ein Highlight nach dem anderen…

Ich wurde anfangs Januar 2018 Junioren-Schweizermeister im Riesenslalom, feierte meinen ersten Europacup Podest-Platz und eine Woche später gewann ich bereits mein erstes EC-Rennen. Es folgte die unglaubliche Siegesserie an den Junioren-Weltmeisterschaften in Davos mit fünf Goldmedaillen, mit welcher ich zugleich Geschichte und Rekorde schrieb.

Ich durfte am Finale in Are (Schweden) meine erste Weltcup-Abfahrt und mein erster Weltcup-Super G bestreiten. Ich klassierte mich jeweils unter den besten 15 und gewann somit meine ersten Weltcup-Punkte in beiden Disziplinen. Zum Abschluss fuhr ich auch beim Riesenslalom trotz Fehler im 2. Lauf auf den 15. Platz und gewann ebenfalls WC-Punkte. Die Saison war für mich schon fast vorbei, aber der Gold-Rausch ging in Davos an den Elite-Schweizermeisterschaften nochmals weiter. Ich wurde überraschend Schweizermeister in der Abfahrt und dann noch Schweizermeister im Super G - unglaublich! Leider konnte der Riesenslalom auf dem Hasliberg, auf den ich mich nochmals gefreut hätte, wegen zu starkem Föhn nicht durchgeführt werden.

Erfolgreicher und schöner hätte meine Comeback-Saison nicht sein können. Es hat alles perfekt gepasst. Ich konnte ab anfangs Januar in fast allen Rennen meine Topleistung abrufen. Zudem habe ich in den letzten Monaten in verschiedensten Bereichen wieder extrem viel lernen dürfen.

Das Wichtigste war ab Januar 2018 meine Gesundheit. Ich war nie krank und habe mich auch nie bei einem Sturz verletzt. Mit grosser Freude werde ich schon bald wieder mit dem Sommertraining starten, um mich optimal auf die kommende Saison vorzubereiten.

Nach ein paar ruhigen Tagen geht es ab dem 16. April 2018 mit der Sportler-RS in Magglingen bereits wieder weiter.

 

Ich wünsche euch einen schönen Sommer und liebe Grüsse an alle

Marco

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Schlussspurt nach einer grandiosen Saison...


Der mediale Rummel anlässlich der Junioren Weltmeisterschaften hat sich wieder langsam gelegt und ich konnte nach einer Pause im „normalen“ Ski-Alltag wieder Vollgas geben.

Im Europacup gelangen mir Ende Januar, im Februar und im März mit mehreren Podestplätzen weitere Spitzenresultate.

Obwohl ich im Riesenslalom - Europacup in drei von zehn Rennen nicht am Start stand, konnte ich mir den zweiten Platz in der Riesenslalom EC-Jahreswertung sichern, was gleichbedeutend ist mit einem fixen Weltcup-Startplatz in der kommenden Saison.

 

Mitte März dann das nächste Saison-Highlight in Schweden…

Dank meinen JWM-Titeln durfte ich in der Abfahrt, im Super G und im Riesenslalom am Weltcup Finale in Are an den Start gehen.

Es war noch meinem Weltcup-Debüt in St. Moritz bereits mein zweites Weltcup-Finale.

Ich freute mich riesig auf diese Tage im hohen Norden. Meine Ziele waren: Spass zu haben, viel zu lernen und in den Rennen den «alten» Topcracks möglichst nahe zu kommen. So kam es schliesslich auch…

 

Mir gelang wiederum eine fast perfekte Woche!

Ich startete in jedem Rennen mit der letzten Startnummer 25 und konnte meine tolle Form nun endlich auch im Weltcup unter Beweis stellen.

Der tolle 12. Rang in meiner ersten Weltcup- Abfahrt war wohl für alle die grösste Überraschung. Auch der 11. Platz, auch in meinem ersten Weltcup- Super G, hat bestimmt niemand erwartet. Es war unglaublich cool, auch in den Speed-Disziplinen mit den Grossen mithalten zu können!

Am Samstag fand dann der Riesenslalom, eigentlich meine Spezialdisziplin, statt. Nach einem guten 1. Lauf und dem 11. Zwischenrang wusste ich, dass mein erster Topten-Platz nicht mehr weit weg war. Ich versuchte alles und riskierte viel – etwas zu viel...

Leider machte ich im 2. Lauf einen grossen Fehler (Innenskifehler), konnte mich mit viel Akrobatik noch retten, fiel aber auf den 15. Rang zurück. Jedoch erneut und zum dritten Mal in dieser Woche konnte ich Weltcup-Punkte gewinnen.

Drei Starts, dreimal WC-Punkte - dies schaffte vor mir noch kein Junioren- Weltmeister!

Vom Winter in den Frühling und vom Frühling zurück in den Winter. So präsentierten sich die letzten Tage um Ostern.

Egal ob Frühling- oder Winterstimmung: Ich werde nächste Woche an den Elite-Schweizermeisterschaften in Davos (Speed) und in Meiringen (Technik) noch ein letztes Mal voll angreifen und um die letzten Medaillen der Saison mitkämpfen!

Liebe Grüsse aus dem verschneiten Buochs

Marco

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